Samuel Rösch (24) steht bei "The Voice of Germany 2018" ohne seine Band "PaperClip" auf der Bühne. Mit "Der Weg" von Herbert Grönemeyer schaffte es der Sänger jetzt nicht nur ins Finale von "TVOG". Er erhielt auch die längsten Standing Ovations. Wie es ihm vor dem "The Voice of Germany"-Finale geht, verrät er hier.

Wie hast du nach dem Halbfinale gefeiert?

Samuel Rösch: "Wir haben uns nach der Show alle zusammengesetzt und ein Bier getrunken. Danach war ich bei meiner Familie. Bis 2 Uhr nachts haben wir gefeiert. Es ging insgesamt nicht so lange, weil meine Frau am nächsten Morgen früh zum Flughafen musste."

War die Aufregung bei der Live-Show größer?

Samuel Rösch: "Ich habe nicht so ein Problem mit Lampenfieber. Natürlich ist eine gewisse Anspannung immer da. Das gehört dazu, um 100 Prozent abzuliefern. Mir hat aber nie das Herz bis zum Hals geschlagen. Bei der Live-Show war es ein bisschen anders, weil so viele Zuschauer zuschauen. Man kann nichts kürzen. Das ist schon besonders."

Wie bekommst du die Anspannung in den Griff?

Samuel Rösch: "Ich bete vor jedem Auftritt, das beruhigt mich."

Was war bisher der unvergesslichste Moment?

Samuel Rösch: "Bei der Blind Audition, als sich Paddy, Michi und Smudo umdrehten. Da wusste ich, dass ich in der Show bin. Noch intensiver war aber der Moment nach meinem Auftritt im Halbfinale. Alle Zuschauer sind aufgestanden und wollten nicht aufhören, zu applaudieren. Das habe ich immer noch nicht richtig realisiert."

Welcher Coach-Tipp hat dir besonders geholfen?

Samuel Rösch: "Es waren nicht unbedingt technische Tipps, die den Gesang betreffen, die mir geholfen haben. Ich habe gelernt, das die innere Zielstellung wichtig ist: 'Was soll sich bei den Zuschauern nach meinem Song verändern?' So bekam ich eine andere Motivation und konnte mich ganz anders in den Song einfühlen."

Wie war die Zusammenarbeit mit Michael Patrick?

Samuel Rösch: "Ich bin sehr dankbar, in seinem Team zu sein. Vor der Show wollte ich in Marks Team, aber jetzt bin ich sehr glücklich in 'Team Michael Patrick'. Die Zusammenarbeit mit ihm ist toll. Wir waren sogar mit dem ganzen Team essen."

Falls du bei "The Voice of Germany 2018" nicht gewinnen wolltest - wie geht es für dich weiter?

Samuel Rösch: "Ich werde in meinem Studium 2 Urlaubssemester einlegen. Dann gehe ich auf Tour und schaue, was sich daraus ergibt. Ich will auf jeden Fall noch den Master in Religionspädagogik machen. Aber es wäre schon toll, wenn ich als Sänger unterwegs wäre."

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