Samu Haber - Coaches 2013 - The Voice of Germany

Samu Haber

Samu Haber ist Kopf und Sänger der finnischen Rockband Sunrise Avenue. Mit ihren Hits wie "Hollywood Hills", "Fairy Tale Gone Bad" oder "Welcome To My Life" ist "der Finne", wie die anderen Coaches ihn gerne nennen, regelmäßig in den Charts vertreten.

Samu Haber // WENN

Samu, warum hast Du Dich entschieden, als Finne bei „The Voice of Germany“  mitzumachen? Schließlich gibt  es auch eine finnische Ausgabe.
Deutschland ist wie eine zweite Heimat.  Hier kommt die Familie meines Vaters her. Es  ist vielleicht seltsam, einen Finnen als Coach  bei „The Voice of Germany“ zu haben, der  noch nicht mal die Sprache fließend spricht.  Aber keine Angst, ich werde mit meinen  Deutsch-Kenntnissen überleben. (lacht) 

Wie ist es, das erste Mal bei den Blind  Auditions in dem roten Sessel zu sitzen,  komplett auf sein Gehör angewiesen  zu sein und immer wieder tolle  Talente zu verpassen?
Ja, das ist echt hart. Aber es reicht eben  nicht, gut auszusehen oder Ausstrahlung zu  haben. Beim Radiohören sieht man die Sänger  auch nicht – It’s all about the Voice. Wenn  die Stimme eines Talents etwas ganz Besonderes  hat, dann hört man das auch heraus.  Auch wenn ich mich ehrlicherweise schon  einige Male danach wie ein Idiot gefühlt habe.  But that’s part of the game. 

Auf was hörst Du bei Deiner Auswahl  besonders?
Du musst auf deine Ohren und dein Herz  hören. Basic instinct – das ist alles. Wenn man  zu lange nachdenkt, ist das ein Zeichen, dass  etwas fehlt. Aber wenn sich dann einer der  anderen Coaches für das Talent umdreht,  kommt man schon ins Zweifeln und fragt sich  die ganze Zeit: „Habe ich etwas verpasst“?  Ich liebe dieses Gefühl. 

Wie ist die Chemie unter den  Coaches?
Unglaublich! Ich war mir nicht ganz sicher,  wie wir miteinander zurechtkommen würden,  aber es ist einfach fantastisch. Hand auf’s  Herz – wie eine Familie. Die meisten Bedenken  hatte ich bei Max, weil er aus einem coolen,  superglaubwürdigen Genre kommt. Vielleicht  verstehen wir uns so gut, weil wir beide New -  comer sind und deshalb genauso nervös.  Nena ist wie die Mutter oder große Schwester  unserer „Coach-Gang“ und passt auf ihre  Jungs auf. Und BossHoss: Langweilig wird es  den zwei Country-Boys auf jeden Fall nie.

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