Max Herre: Coach bei The Voice of Germany 2013

Max Herre

Hip-Hop Musiker Max Herre wurde als Frontmann von Freundeskreis bekannt. Seit 2000 arbeitet er als Produzent und Solokünstler mit vielen Sängern auch genreübergreifend zusammen. Im Vergangenen Herbst erschien sein Nummer-Eins Album "Hallo Welt!" mit Songs wie "Wolke 7" feat. Philipp Poisel oder "Fühlt sich wie fliegen an" feat. Cro.

Max Herre

Max, Du bist neuer Coach bei „The  Voice of Germany“. Warum hast Du  Dich entschieden, die Talente in der  Show als Coach zu unterstützen?
Ich bin selbst von ganzem Herzen Musiker  und freue mich, diese Leidenschaft mit  den Talenten zu teilen und einige von ihnen ein  Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Außerdem  finde ich toll, dass eine Sendung, in der ausnahmslos  live gesungen und gespielt wird, zur  Hauptsendezeit läuft und so viele Menschen  begeistert, zumal meine Band gleichzeitig  auch als „The Voice“-Band fungiert. 

Wie ist es, das erste Mal bei den Blind  Auditions im roten Stuhl zu sitzen und  nur auf sein Gehör angewiesen zu sein? 
Es ist sehr spannend und etwas komplett  Neues. Man ist ja de facto außer seinem  Gehör aller Sinne beraubt. Und die Talente  haben nur 90 Sekunden Zeit, um uns zu überzeugen  und etwas von sich zu erzählen. Man  versucht sich natürlich automatisch ein Bild  von dem Menschen zu machen, der da gerade  singt und ist dann jedes Mal wieder völlig  überrascht, wenn man sich umdreht, wer da  vor einem steht.

Auf was hörst Du bei Deiner Auswahl  besonders? 
Auf mein Gefühl. Eine Stimme muss mich  berühren. Das ist für mich das Wichtigste in  der Musik. Manchmal passiert das beim ersten  Ton und ich muss sofort buzzern, manchmal  brauche ich etwas Zeit, um mich vom Song  und der Stimme reinziehen zu lassen. Grundsätzlich  mag ich Sänger und Sängerinnen, die  eine gewisse raue Wärme in ihrer Stimme  haben, wenn jemand aber plötzlich z.B. eine  unglaubliche Kopfstimme hat, also sehr hoch  singt, kann mich das genauso begeistern. 

Was sagst Du zu den Talenten der  ersten Staffeln wie Ivy Quainoo, Nick  Howard, Mic Donet, Isabel Schmidt? 
Ich finde, das sind viele großartige Musiker.  Sie alle haben ihr Können hier unter Beweis  gestellt und die Chance genutzt, von  einem großen Publikum gesehen und gehört  zu werden. Das hat ihnen viele Türen geöffnet.  Und jetzt müssen sie ihren Weg weitergehen.  Das ist, was sie sich selbst erarbeitet haben  und ich bin sehr gespannt, was da noch  kommt.

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